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Die Region

Maleas ist das südöstlichste Kap des europäischen Festlands. Dort, wo das ägäische, ionische und kretische Meer zusammenfließen, erhebt es sich steil und eindrucksvoll in über 600 Meter Höhe.

“Aber da nun auch jener, die dunkeln Wogen durchsegelnd, seine gerüsteten Schiffe zum hohen Gebirge Malea hatte geführt; da verhängte der Gott weithallender Donner ihm die traurigste Fahrt, sandt' ihm lautbrausende Stürme, und hoch wogten, wie Berge, die ungeheuren Gewässer”

Homer, Odyssee, 3. Gesang, Vers 286-290, 8. Jh. v. Chr.

Ein legendärer Ort, der den Menschen schon immer wegen der schwierigen Umsegelung und den dort herrschenden häufigen Windwechseln (bekannt als „Antipnoia“) Ehrfurcht und Respekt eingeflößt hat. Von der Antike bis in die heutige Zeit hat er in vielen Legenden und Mythen Erwähnung gefunden: So etwa bei dem großen Epiker Homer in der Odyssee, dem Historiker Strabon, dem Geographen  Pausanias, dem romantischen Lyriker A. de Lamartine und vielen modernen Schriftstellern.

Bezeichnend für die Landschaft ist ihr ausgeprägtes Relief, das sich durch komplexe tektonische Vorgänge herausgebildet hat. Hier findet man geologisch interessante Formationen, zahlreiche Höhlen, das Feuchtgebiet im Bereich der Strongyli-Lagune in der Küstenzone, den versteinerten Wald bei Agios Nikolaos und die älteste versunkene Stadt der Welt, die sich in der Nähe der kleinen Inseln Pavlopetri befindet. Nach Pausanias umrahmen zwei antike Tempel das „windgepeitschte“ Kap: Der Tempel des Poseidon im Westen, in Richtung des lakonischen Golfes, und im Osten, in Richtung des myrtoischen Meeres jener des Apollon.

Die Landschaft besticht durch ihre wilde Schönheit und aufgrund der bedeutenden einheimischen Flora (campanula andrewsii, linaria hellenica u. A.) und dokumentierten Existenz mehrerer vom Aussterben bedrohter Säugetierarten (Schakal - canis aureus, Mönchsrobben - monachus monachus).

1883 wurde am Rande des Kaps ein Leuchtturm aus Stein mit einer Turmhöhe von 15 Metern und einer Lichttragweite von 40 Meilen  errichtet, der zu den wichtigsten des griechischen Leuchtturm-Netzwerkes zählt. Im Jahre 2006 wurde er vom griechischen Kultur- und Fremdenverkehrsministerium zum historischen Denkmal erklärt und 2009 renoviert.

Dieser Leuchtturm schmückt das Etikett von MALEAS als Hommage an die Region und Ihrer Geschichte, welche eng mit der Natur und dem Meer verbunden ist.

Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 18 °C und die jährliche Gesamtniederschlagsmenge beträgt max.550 mm. In der Gegend herrschen Nordost- und Westwinde vor, während der  Windstilleanteil nicht höher als 17,5% ist.

Die frische Meeresluft und der kalkhaltige Boden in Verbindung mit idealen Windverhältnissen, reichlich Sonnenschein und typisch mediterranem Klima schaffen optimale Voraussetzungen für das Gedeihen der beiden ausgewählten Olivensorten – Koroneiki und Athinoelia – aus denen das Olivenöl MALEAS gewonnen wird.